Sensorkonzepte

Der wesentliche Schritt zur Umsetzung einer Sensorlösung ist das geeignete Technologiekonzept. Bei der Konzepterstellung werden die Anforderungen systematisch gesammelt und mögliche technische und kaufmĂ€nnische Lösungen vorgeschlagen und bewertet. Ziel der Konzeptphase ist es, aus der großen Vielfalt der Umsetzungsmöglichkeiten, die bestmöglich passenden AnsĂ€tze zu identifizieren und einer weiteren detaillierteren Bewertung zuzufĂŒhren. Ich unterscheide grundsĂ€tzlich zwei KonzeptansĂ€tze:

Die schlichte Lösung:

FĂŒr eine weniger komplexe aber vielleicht neuartige Sensoraufgabe werden einfache, robuste und verfĂŒgbare Lösungen identifiziert, die sich mit vorhersehbarem Aufwand und geringen Integrationskosten bestmöglich in das Kundensystem adaptieren lassen. Sie haben meist standardisierte mechanische und elektrische Schnittstellen und können einfach auf weitere Kundensysteme ĂŒbertragen werden. Diese Konzepte sind einfach adaptierbar, erfĂŒllen die Ziele: schnell und robust, verwenden bevorzugt verfĂŒgbare Sensoren und Baugruppen, und erfordern möglichst wenig Änderungen im vorhandenen Kundensystem.

Die integrierte Lösung:

Diese Lösung ist geeignet fĂŒr komplexere Sensoraufgaben in Kombination mit einer starken Integration in das Kundensystem. Wenn hier der Einsatz von verfĂŒgbaren Sensoren technisch oder kaufmĂ€nnisch nicht möglich oder nicht gewĂŒnscht ist, werden hier weitere Freiheitsgrade in der Konzepterstellung zugelassen. Es werden auch kundenspezifische Konzepte vorgeschlagen, die in einer Make-or-Buy-Entscheidung vom Kunden selbst oder von einem weiteren Partner umgesetzt werden können. Es werden Konzepte erstellt, die technisch und kaufmĂ€nnisch bestmöglich passen, jedoch meist einen höheren Aufwand in der Entwicklung und Integration bedeuten können. Diese Konzepte eignen sich besonders fĂŒr Großserienlösungen mit langer Laufzeit und fĂŒr sehr spezifische und weniger preissensible Kundensysteme.

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